"Rügens Frühling an der Ostküste"

Schiffstour Mönchgut, Lost Places, Thiessow,...
Start ist am 25.04.2026 - Anfrage per Mail Infos zur Tour

KI im Fotozentrum – Dank an die Arbeitsgruppe
(12.4.2026)



Ein wegen der Aktualität spannendes Thema in unserer Arbeitsgruppe war am Dienstagabend die "Künstliche Intelligenz". Im Namen aller Mitglieder geht ein herzlicher Dank an die dieses Mal recht große Runde unserer Fotofreunde der Arbeitsgruppe. Die Fragen waren, brauchen wir KI? Wollen wir KI? Soll KI gegen die Kamera antreten?

Ich beginne mal mit dem Fazit: Nach einer lebhaften Diskussion konnten wir feststellen, dass unsere Philosophie auch hinsichtlich KI durchaus belastbar ist. Es geht uns um die Herstellung eines Fotos mit der Kamera. Durch die Bildentwicklung, die vorzugsweise im RAW-Konverter stattfinden sollte, sollen Motiv und Bildaussage erhalten bleiben. Wenn Automatismen helfen, aufnahmetechnische Probleme zu lösen (große Helligkeitsunterschiede, Bildrauschen), dann sollen sie das auch tun.
Meldungen und Informationen aus TV und Internet, die uns beeinflussen, waren kurz das Thema. Viele aufgeblasenen Sachverhalte können dazu führen, dass durch diese Überflutung am Ende eine Taste gedrückt wird, die alle fotografischen Probleme löst. Aber wollen wir das?
Wir haben eine strittige aber faire Debatte geführt. Strittig? Ja, im Detail muss sie das sein. Wie stellen wir denn fest, ob jemand "geschummelt" hat? Im Zweifel gar nicht. Wir vertrauen unseren Mitgliedern, dass die Abbildungen wahr sind. Was "dürfen" wir als Mitglieder mit den Manipulationsprogrammen anstellen? Alles, solange die Bildaussage erhalten bleibt und die Szene beim nächsten Besuch die gleiche ist.
Unser Ziel ist es, solange die Handhabung der Kamera zu trainieren bis das Bild, das ich vor der Aufnahme im Kopf hatte, auch von der Kamera eingefangen wird. KI und andere Automatismen sind für dieses Training überflüssig, auch anschließend am Rechner. Unerheblich sind Randbeschnitte, die durch geometrische Korrekturen notwendig werden, sowie Randkorrekturen, die uns die 95 prozentige Sucherabdeckung beschert.
Wir wollen die Situation erleben und nicht hinterher herstellen. Wenn KI hilft, Probleme zu lösen, die ansonsten nicht oder nur sehr schwer zu lösen sind, dann herzlich willkommen. Die Bildaussage muss wahr sein und bleiben.