"Best of Rügen II"

Granitz, Greifswald, Wissower Klinken,...
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Nur für den privaten Gebrauch

Habt Ihr das auch schon erlebt, liebe Fotofreunde, dass Ihr einen öffentlichen Raum, einen Park betretet und man wird darauf hingewiesen, dass zwar fotografiert werden darf aber die Verwendung der Bilder darf nur für den privaten Gebrauch erfolgen? Ich möchte eine kleine Diskussion über denn Sinn oder besser den Unsinn dieser Maßnahme anstoßen.

Es scheint auf den ersten Blick die einfachste Form aller Verbote zu sein. Man schreibt auf seiner Webseite den Spruch "Das Filmen und Fotografieren ist nur für den privaten Gebrauch gestattet". Jede Wette, weder Veranstalter noch Besucher wissen so richtig, was damit angerichtet wird.
Nehmen wir eine Laufgruppe von Kindern, die in einem Park trainiert. Die Kids finden die Umgebung klasse und wollen ihr Erlebnis unter Verwendung von Bildern mit anderen teilen, Fehlanzeige! Sie dürfen das weder auf der Webseite des Laufclubs noch in irgendwelchen Netzwerken. Ob den Veranstaltern klar ist, dass sie sich damit die wertvolle Mundpropaganda selbst verscherzen? Und noch schlimmer, eine der herausragenden Möglichkeiten, die das Internet seit 30 Jahren bietet, ist, dass man auch die positiven Dinge mit anderen kommunizieren kann.
Ich schlage zur Auflockerung dieser unsinnigen Situation vor, dass Bildaufnahmen in "geschäftliche" und "gewerbliche" Verwendung eingestuft werden. Gewerbliche für den Verkauf von Postkarten, Kalendern, u.ä., wobei dann ohnehin über den Erlös zu verhandeln ist.
Die geschäftliche Nutzung kommt eben für die Werbung, die ja dann auch eine Werbung (kostenlos) für den Veranstalter ist, zum tragen. Eine ganz andere Sache ist die vorherige Kenntnisgabe des Materials, um wirklich nur Sehenswertes zu zeigen. Und wenn dafür ein Formular notwendig ist, ja dann ist es das eben.
Die Welt ist so einfach und einfach macht einfach Spaß. Und wenn wir irgendwann mal sagen, das macht keinen Spaß mehr, dann haben wir uns das selbst eingebrockt.